EVA & AKIM

KINDER, MÜLLBERGE UND DAS NACKTE ÜBERLEBEN

Als Eva und Akim Alabi vor Jahren erstmals nach Togo reisten, begegneten sie Schicksalen, die sie nicht mehr losließen. Kinder suchten auf Müllbergen nach Essbarem, Familien kämpften ums nackte Überleben. Inmitten dieser Realität sprach Akim von seinem langgehegten Traum: ein Kinderheim zu gründen – einen sicheren Hafen für die Schutzlosen.

Zurück in Deutschland konnte Eva nicht einfach weitermachen wie zuvor. Mit Unterstützung ihrer Familie gründete sie den Verein evakim e.V. und startete den ersten Spendenaufruf. Dann geschah das Unglaubliche: Mit einer kleinen, aber kraftvollen Summe wurde Akims Traum Wirklichkeit. Kurze Zeit später stand ein Container voller Hilfsgüter vor ihrer Tür in München. Kurzerhand packten sie ihren gesamten Hausstand zusammen, vermieteten ihre Wohnung und brachen für ein Jahr nach Togo auf – ein Jahr, das alles veränderte.

Heute ist in Tsévié ein Ort der Hoffnung entstanden. Mehr als 13 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren nennen die Villa evakim ihr Zuhause. Ihre Geschichten sind geprägt von Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit. Viele von ihnen kannten vor ihrem Einzug kein eigenes Bett, kein Zuhause, keine Sicherheit. Sie kamen mit nichts – außer der Kleidung an ihrem Körper. Doch in der Villa evakim fanden sie mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Sie fanden eine Familie, Bildung und die Chance auf eine Zukunft.

MISSION: HOFFNUNG STATT HOFFNUNGSLOSIGKEIT

  • Elternlosen Kindern wird ein sicheres Zuhause gegeben.
  • Die ärmsten Kinder werden aus den Müllbergen, von der Straße oder aus polygamen Haushalten geholt und erhalten eine Zukunft.
  • Der Zugang zu Schulbildung ermöglicht ihnen eine bessere Perspektive.
  • Bildung, Erziehung und ein gesundes Umweltbewusstsein werden gefördert.
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen stehen zur Verfügung.
  • Der Kampf gegen Kinderarbeit und moderne Sklaverei wird konsequent geführt.